Sonntag, 28. Januar 2018

Why does Gods command us

Why would God command us, if HE loved us?
I do not question the fact of His love for us at all, but I do wonder sometimes, how commanding and -my view of - love match up. May I propose, that a loving God simply knows what we really need, but we often don’t...
Let’s pick just two demands of God.
..Be thankful in all things”
Does God not know how challenging our lives are? I reckon HE does, but HE also knows the power of a thankful heart. It is trusting God more, than we can understand. Trusting the ONE  who is for us, releases joy and hope even in the midst of trouble. Exactly what we need.
We have all heard about being grateful, but what about his command to be hospitable?
Doesn’t HE know, how busy our lives are? Doesn’t HE, see our circumstances, our finances?
We often don’t feel ready to host someone else, unless we have come to a place of rest ourselves. Doesn’t HE know, we do not have enough room?
I reckon HE does. And this is exactly why HE calles us out, to open our  homes and hearts.
Every single time, we choose to do that, we end up blessed, enriched, encouraged, alive.
 May we trust God‘s commands to be a secret indicator to what we truly need.
Be blessed
Andrea

Donnerstag, 28. Dezember 2017

War 2017 ein gutes Jahr?

War das ein gutes Jahr für mich, das Jahr 2017?
Woran macht man sowas denn fest?
War es ein Jahr ohne Schmerz?
Nein. Im Gegenteil. Es war ein ausgesprochen schmerzvolles Jahr, auch gesundheitlich.
War es ein Jahr der Durchbrüche?
Kaum. Eher eines, der Kämpfe um Durchbruch.
War es ein Jahr in dem Träume wahr wurden?
Leider auch das nicht. Ich habe sogar einige meine kostbarsten Träume begraben müssen.
War es ein Jahr der Wiedersehensfreude?
Oh, oh. Auch diese Hoffnung hat sich zerschlagen, nachdem das gesparte Geld gestohlen wurde.
Habe ich im vergangenen Jahr mit dem Rauchen und Trinken aufgehört? – Schmunzel.
Nun, dazu müsste ich wohl erst einmal damit anfangen.

Also war das nun ein gutes Jahr für mich?
Ich hörte die Tage ein Zitat, dass mich sehr angesprochen hat:
„Gott zu loben, wenn mir nicht danach ist, ist nicht Schein, sondern Glaube.“
,,Praising God when you don’t feel like it, isn’t fake. It’s faith.”
Brian Johnson

Wenn ich nun dieses Zitat als Maßstab nehme,  dann ist 2017 ein gutes Jahr gewesen, denn es war ein Jahr voller Glauben.
In all den Momenten des Schmerzes, der Hilflosigkeit, der Sorge, der Angst, der Trauer, des Zweifels, der Einsamkeit, der Schlachten, der Sehnsucht, und des Versagens, habe ich mich an meinen Gott wenden können. 
Ich habe IHM meine Verzweiflung gebracht, und vertraut, dass ER meine Schritte lenkt und Gutes hat, für mein Leben. Ich habe Seinen Rat befolgt und mich von IHM durch den Tag tragen lassen. An jedem Tag. Und ER? 
Er hat mich beschenkt. Überreich beschenkt.
Mit Freunden und Kraft, mit Weisheit und Hoffnung, mit Versorgung und Familie, mit Vergebung und Trost, mit Ermutigung und Lachen...und mit Seiner überraschenden, überwältigenden Liebe.

Ja! Das war ein gutes Jahr, denn ich habe es nicht alleine durchstehen müssen.
Danke, dass auch du mich ein Stück des Wegs begleitet hast.
Danke für dein Lächeln, deine Worte, deine Hilfe, deine Zeit, dein Vertrauen, deine Treue.
Ich wünsche uns, für das Jahr 2018, offene und ehrliche Herzen; für einander und für unseren Schöpfer. 


Sei gesegnet Andreea =)

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Weihnachten, das Fest der Liebe?

Ist das nur ein Slogan den die Werbung nutzt, um uns das Geld aus den Taschen zu ziehen, oder ist es Wahrheit die unser Leben verändert?
Nur, weil Menschen die Bedeutung eines Festes nicht mehr vor Augen haben, hat es doch seine Bedeutsamkeit nicht verloren, oder?
Jedes Jahr, sind wir aufs Neue herausgefordert, innezuhalten und den Sinn von Weihnachten zu bedenken. Wäre es nicht bedauernswert, das Fest einfach deshalb abzulehnen, weil es regelmäßig für falsche Zwecke herhalten muss?
War die Welt damals tatsächlich eine andere, heilere Welt?
Waren die Menschen friedvoller, weniger hektisch, zufriedener?
Die Botschaft der Engel war eine Zusage. ,,Fürchtet euch nicht! Ich verkünde euch eine Botschaft, die das ganze Volk mit großer Freude erfüllen wird...Heute ist der versprochene Retter zur Welt gekommen. Es ist Christus, der Herr.“ Lukasevangelium 2,10.11
Hat diese Zusage auch heute Wert und Berechtigung?
Braucht unsere Welt einen Retter vom Himmel?



Die Adventszeit lädt uns ein, aus der Geschäftigkeit herauszutreten, und darüber nachzudenken was Weihnachten UNS bedeutet.
Andreea = )

Freitag, 1. Dezember 2017

... dankbar.

Der Blick aus meinem beschlagenen Fenster geht geht direkt auf unsere Terrasse. In Frühling, Sommer und Herbst ein beliebter Ort zum Feiern, essen, ausruhen. Ein meist belebter Ort.
Auch die Vögel der Umgebung, die tagaus, tagein Futter und Materielien für den Nestbau suchen, oder ein ausgiebiges Bad in den Untertöpfen der zahlreichen Kübelpflanzen machen, scheinen sich hier wohl zu fühlen.
Auch heute scheint die Sonne, aber auf den filigranen Zweigen der Hecke hängt der Frost. Auf den Stühlen an unserem wettergegärbten Holztisch sitzen, statt schwatzender, lachender Menschen, Schneeflocken, als wollten sie sich ausruhen, nach ihrer weiten Reise. Das wenige, übriggebliebene Grün, an den Nadelbäumen und einzelnen Büschen, wirkt so deplatziert wie die Gießkanne, deren Restwasser gefroren ist.
In den roten Ziegeln des Nachbardachs, kann ich den Schatten unseres rauchenden Schornsteins deutlich sehen. Es ist klirrend kalt, da draußen und ich bin sehr dankbar für die Wärme im Haus.
Mögest auch du einen Moment innehalten und nachspüren wofür du gerade dankbar bist .
Andreea = )

Donnerstag, 23. November 2017

Gesungene Wahrheit


Meine Schwester hat mir ein Lied geschickt. Es ist ein Lied, das mich vor einigen Jahren durch eine besondere Zeit getragen hat. Ich hatte vergessen welche Kraft dieses Lied hat.
Viele von uns, hören den ganzen Tag Radio. Zahllose Lieder gehen täglich auf uns nieder, oft hören wir kaum hin worüber sie singen, und meistens ist das auch kein großer Verlust.
Aber es gibt auch solche, die unsere Herzen berühren können. Lieder, die in Worte fassen, was wir gerade  fühlen.
Gute Lieder, lassen uns aber nicht einfach nur da stehen, sie fordern uns auf weiterzugehen, weiter sogar, als wir eigentlich gehen würden, weil sie uns an das erinnern, woran wir glauben, wonach wir uns sehnen und was wir hoffen.
Die Bibel ist voll davon, denn wir Menschen lieben es unseren Überzeugungen und Erfahrungen Ausdruck zu verleihen. Wir nennen diese Musik Lobpreis. Das ist es was sie ausdrücken soll: wir loben und preisen den Gott den wir lieben.
Ihre Texte erzählen von dem was wir erlebt haben, mit diesem Gott, sie malen uns ein Bild, von dem, wie Gott ist und rufen uns neu ins Gedächtnis, warum wir Ihm vertrauen (wollen). Sie laden uns ein, nicht aufzugeben, nicht stehenzubleiben sondern neue Schritte zu wagen. Genau darum geht es auch in dem Lied, was Inga mir geschickt hat.
Die Melodie des Liedes ist mir vertraut und auch den Text kenne ich, und doch spüre ich, wie die Worte mein Herz durchdringen mit der kostbaren Wahrheit dass Gott für mich ist, und dass mich auch die Geheimnisse des Lebens nicht schrecken müssen. Dieses Lied trägt die Verheißung, dass Gott vertrauenswürdig ist, auch dann wenn wir es nicht sind, wenn wir nicht verstehen warum schlimme Dinge passieren und wenn wir uns fürchten. Ich ergreife sie und möchte euch gerne mitnehmen...

Andreea = )

Hier der Link zu dem Lied:

https://youtu.be/HVAR85rorvU




Donnerstag, 5. Oktober 2017

Alt oder neu?

Ich schlage ein neues Tagebuch auf, zücke meinen Füller und halte einen Moment inne. Ein neues Tagebuch erfüllt mich immer ein wenig mit Zurückhaltung, denn die Seiten sind weiß und unberührt, bald schon werden Worte und Erinnerungsstücke sie füllen. Ich liebe diesen Moment, und ich liebe es auf die letzte Seite in einem Tagebuch zu schreiben; etwas abzuschließen.
Bevorzuge ich denn nun alt oder neu? Die Antwort darauf ist komplexer als ich vermutete.
Zum Beispiel liebe ich unser altes Haus, mit den quietschenden Dielen und den krummen Wänden, denn das passt zu mir.
Ich liebe den alten, abgewetzten Holztisch an dem ich zum schreiben sitze, mit seinen vielen Schubladen und den liebevoll gedrechselt Beinen.
Ich liebe meine alten Lilien auf der Terrasse, die jedes Jahr noch reicher und schöner blühen.Ich liebe meine blauen Schnürschuhe mit denen ich schon durch Neuseeland, Amerika und andere schöne Orte gewandert bin, ohne je eine Druckstelle zu bekommen. Ich liebe auch mein altes Jeanshemd das fast zu allem passt. Es ist an manchen Stellen mehrfach geflickt worden, weil der Stoff vom vielen waschen so dünn geworden ist. Und ich liebe meinen Mann und die Menschen die mich seit Jahren als meine Familie und als treue Freunde begleiten und dafür sorgen, dass ich zwar immer älter und grauer werde aber nicht einroste.
Auf der anderen Seite liebe ich ein neues Buch, – gerne von einem altbekannten Autor – eine frische Tasse Tee, die dann dampfend neben mir steht. Ich liebe den Geruch von frischem Brot, der das Haus durchzieht, einen neuen Tag mit vielen neuen Gelegenheiten und Erfahrungen, und eine neue Chance, vor allem in Beziehungen.
Ich liebe es ein neues Lied zu singen, dass mein Herz in der jetzigen Situation abholt und mich ermutigt weiterzugehen. Und ich liebe es, neu inspiriert zu werden von der Liebe und Güte Gottes, gerade auch beim Lesen in meinem alten, heißgeliebten Buch, der Bibel.
Ja ich liebe alt und neu vor allem dann, wenn das eine zum anderen führt, wie heute Morgen.
Ich fange nun also ein neues Tagebuch an, denn das alte ist vollgeschrieben mit Geschichten aus meinem Leben. Die Seiten des neuen sind noch leer. Noch.
Ich wünsche mir und dir, dass wir uns von manchen Alten lösen können und es wagen, uns auf Neues einzulassen, auch wenn es zu Beginn ungewohnt, unbequem oder auch beängstigend ist.
Umarme die neuen Gelegenheiten

-das Wort,embrace’ habe ich aus dem englischen geliehen, da es so viel Positivität ausstrahlt-

ohne alles Alte zu vergessen das dich zu dem gemacht hat was du bist.
Happy new Day
Andreea = )

Dienstag, 3. Oktober 2017

Tag der deutschen Einheit

Tag der Deutschen Einheit
Ein Feiertag für die einen, ein Tag des Anstoßes für andere, denn -auch diese- Einheit hat einen Preis. Die Frage ist: bin ich bereit diesen zu zahlen?
Hat die Einheit den überhaupt einen Wert, der diesen Preis rechtfertigen würde?
Mir fällt auf, dass es uns oft leichter fällt materiellen Dingen einen Wert zu geben. Bei eBay z.B gilt: je höher der Preis ist, den Menschen bereit sind für etwas zu bezahlen, desto größer ist der Wert. Aber das ist sehr persönlich.
Es überrascht mich immer wieder mit welcher Selbstverständlichkeit ich 40 € beim Tanken ausgebe. Ein Buch mit diesem Preis würde ich im Regal stehen lassen und über einem Strafzettel der selben Höhe bin ich verärgert.
Wie viel schwerer fällt es uns bei nicht-materiellen Werten wie Freundschaft, Ehrlichkeit oder eben Einheit. Wir sind bereit, auch einen hohen Preis für etwas zu bezahlen, wenn es uns wertvoll ist. Gehört Einheit dazu?
Wer kennt nicht die Erfahrung, dass etwas in dem Moment an Wert gewinnt wo ist verloren ist?
In unserem Fall wäre das Fehlen von Einheit vermutlich gleichbedeutend mit Zwietracht, Trennung, Konflikt, Widerstand , Uneinigkeit...
Wenn ich diesen Zustand mit persönlichen Erfahrungen beschreiben kann, wird mit einem Mal klarer, warum Einheit mir wertvoll ist.
Mögest du, auch gerade heute, den Wert dessen erkennen, dass dich etwas kostet.

Andreea = )